Salzburg, die Mozartstadt, die mit vielen berühmten Sehenswürdigkeiten und einer grandiosen Silhouette bestehend aus der Festung Hohensalzburg, dem Salzburger Dom und Ihren vielen Kirchtürmen jeden Besucher verzaubert. Sie wird wegen Ihrer Schönheit auch als "Das deutsche Rom" bezeichnet.

Eine berühmte Sehenswürdigkeit der Stadt Salzburg ist das Sakrale Bauwerk, der Salzburger Dom. Er ist die Domkirche der römisch-katholischen Erzdiözese Salzburg und ist dem Heiligen Rupert und Virgil geweiht. Das Gebäude hat eine prächtige Fassade und mächtige Kuppeln, es präsentiert sich als ein eindrucksvoller Monumentalbau.

Der Barockbau hat eine Länge von 101 Meter, das Querschiff misst 69 Meter. Die Turmhöhe beträgt 81, die Kuppelhöhe 79 und die Höhe des Hauptschiffs 32 Meter. Der Dom verfügt über 900 Sitzplätze. Er ist täglich für Besichtigungen geöffnet.

Die Entstehung des Salzburger Doms repräsentiert das Wachstum und die Macht des geistlichen Fürstentum und den Salzburger Erzbischöfen.

Der Dom wurde mehrmals von Bränden zerstört, wiederaufgebaut, vergrößert, verändert und erweitert.

Der Salzburger Dom bildet jedes Jahr das Zentrum der Salzburger Festspiele („Jedermann“-Aufführung) und Hintergrund des berühmten Christkindlmarkt Salzburg.

767 wurde der erste Dom unter Bischof Virgil im Zentrum des ehemaligen römischen Juvavum errichtet.

Im Jahre 1167 steckten die Grafen von Plain, im Auftrag von Kaiser Friedrich Barbarossa, die Stadt Salzburg in Brand. Dabei wurde auch der Dom bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Unter Erzbischof Konrad III. von Wittelsbach, zehn Jahre später, wurde der Dom neu aufgebaut. Der Salzburger Dom wurde schöner, prächtiger und imposanter als je zuvor erbaut.
Er wurde der mächtigste romanische Dom nördlich der Alpen, seine Größe übertraf sogar den Kaiserdom von Speyer.

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400 Jahren später am 11. Dezember 1598 wurden wieder Teile des Domes durch einen Brand zerstört. Der damalige Erzbischof Wolf-Dietrich nutzte dies um das beschädigte Kirchenhaus nieder zu reißen, um es danach nach seinen eigenen Plänen wieder aufzubauen. Die Salzburger Bevölkerung war darüber sehr erbost, da dabei wertvolle Skulpturen und Gräber von früheren Bischöfen zerstören wurden. Noch dazu ließ er den Domfriedhof umgepflügt und die Gebeine der Toten wegwerfen.
Der Erzbischof Wolf-Dietrich wurde daraufhin gefangen genommen und eingekerkert auf der Festung Hohensalzburg.

Sein Nachfolger der Erzbischof Markus Sittikus gab dem Baumeister Santino Solari den Auftrag für Neubau des Salzburger Doms. Der Dom wurde der erste frühbarocke Kirchenbau nördlich der Alpen.

Erzbischof Paris Lodron weihte den Salzburger Dom am 25. September 1628.

1944 wurde die Domkuppel und Teile des Querschiffes von einer Fliegerbombe getroffen. Von 1945 bis 1959 wurde der Dom wiederaufgebaut. An die Bombardierung des Domes erinnert heute noch die „Bombenmesse“.

Im Inneren des Salzburger Domes gibt es viele sehenswertes. Die Löwen (1200) und das Taufbecken (1311), in dem Wolfgang Amadeus Mozart getauft wurde, die prachtvolle Hauptorgel, umgeben von musizierenden Engeln und gekrönt von Rupert und Virgil. Die prächtigen Domtore von Schneider-Manzell, Mataré und Manzú.

Den Rittersaal indem Konzertaufführungen stattfanden. Mozart gab hier auch einige Vorstellungen. Sein Vater Leopold Mozart war damals als Domkapellmeister beim Erzbischof angestellt.

Nicht nur die Festung Hohensalzburg sondern auch der Salzburger Dom bilden die Silhouette der Mozartstadt Salzburg.

Adresse der Sehenswürdigkeit:

Salzburger Dom
Domplatz
5020 Salzburg

Stadtplan Salzburg:

 

 

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